December, 2009

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Caddies auf Thailands Golfplätzen

Sunday, December 27th, 2009

© Frank P. Schneidewind

 

Caddies sind die guten Feen eines jeden Golfparcours in Thailand. Die Buchung eines Caddies ist auf allen mir bekannten Plätzen obligatorisch. Die mit der Greenfee zu begleichende Caddyfee liegt in fast allen Fällen im Bereich von unter 5 € für eine 18er Runde.

Allein die Hauptstadt Bangkok weist wesentlich mehr an Golfplätzen auf, als manch ein flächiges Land besitzt, Hua Hin gilt aber als die Wiege des Golfens in Siam.

Schon am Bagdrop (meist vor dem Clubhouse) warten die im Königreich zu 99% weiblichen Caddies auf den Golfer. Ab der Entgegennahme ihrer Ausrüstung am Kofferraum ist ihr Caddy auch ein gewissenhafter und vertrauenswürdiger Begleiter ihres Sportgerätes.

In den Fällen, wo eine Ausrüstung am Platz angemietet wird, bekommt der Caddy den Mietcoupon, welcher ebenfalls direkt am Greenfeecounter ausgehändigt wird. Leihschlägersets hält so gut wie jeder Platz für die Spieler bereit.

Auf allen mir bekannten Plätzen haben die Caddies mehr oder weniger schmucke Uniformen, welche zwecks einfacherer Identifizierung in deutlich sichtbaren Lettern jeweils eine individuelle Caddynummer auf dem Rücken tragen.

Ein guter Caddy versieht seinen Job nicht ohne Stolz, denn das Caddysein gehört in Thailand zu den privilegierteren Berufen unter den jungen Ladies!

Schon vor dem Tee-Off kümmert sich Ihr Caddy beim Starter um Ihren Slot und weist Ihnen von nun an den Weg über den gesamten Parcours. Alle Golfplätze verfügen über Trolleys (Handkarren), für welche die Gebühr in der Caddyfee bereits enthalten ist. Dem europäischen Golfer mit eigener Bag sei hier empfohlen, ein Modell möglichst ohne das Ständerbeiwerk mitzubringen. Wind zufächeln mittels kleinem Handfan oder das Abbürsten der Sandwedge nach dessen Nahkampfeinsatz im Bunker, sowie das Harken des Bunkers, ist für den Caddy ein selbstverständlicher Teil des Jobs.

Sicherer als jedes GPS Navigationsgerät es könnte, kennen die Caddies ihren Platz. Jeden Cartpath (Fahrweg) und die kürzeste Entfernung zum nächsten Tee-Off, jede Erfrischungsstation oder Toilette ist ihnen natürlich auch geläufig. Distanzangaben zum Pin oder Hindernis werden recht exakt angegeben, bei unschlüssiger Schlägerwahl ist der Ratschlag ihres Caddies manchmal Gold wert.

Die Kommunikationshürde soll hier nicht verleugnet werden, denn auf vielen Plätzen sprechen die Caddies ausschließlich Thai. Lediglich in den großen und bekannteren Clubs in und um Bangkok sowie in den touristischen Zentren wie Phuket, Pattaya oder Hua Hin, hat man unter den oft Hunderten von Caddies schon mal das Glück und erwischt einen mit Englisch- oder sogar Deutschkenntnissen.

Es wird dem Golfer vor jedem Tee-Off der vorselektierte Ball nebst Tee und gewünschtem Driver gereicht. Nach dem Abschlag reicht man dem Caddy den Schläger zurück und dieser verstaut ihn dann gesäubert und behutsam wieder in der Bag.

Gelaufene Strecken werden generell ohne Schlägerballast absolviert, doch bei den doch oft tropischen Temperaturen in Thailand ist auch die Anmietung eines Elektrocarts manchmal hilfreich. Carts gibt es auf den meisten Plätzen und kosten von 400 bis 600 THB für eine 18er Runde.

Elektrocartmieter können sich wahlweise vom Caddy chauffieren lassen, oder das Wägelchen auch selbst fahren. Üblicherweise nehmen je 2 Golfer einen Cart und die Caddies nehmen hinten auf der dafür vorgesehenen Stoßstange stehend Platz.

Auch die Ballsuche im Rough gestaltet sich Dank der tatkräftigen Hilfe der aufmerksamen Caddies meist als problemlos. Für ihre Divots (herausgeschlagenes Grasgeflecht) auf den Fairways und dem Nachharken ihrer Bunkerspuren trägt man ebenso Sorge, wie für die Aufnahme und das Wiedereinsetzen des Pins am Green.

Endlich auf dem Green angekommen, markiert ihr Caddy die Position und reinigt den Ball von anhaftendem Gras oder Sand. Gute Caddies zeigen die Puttlinie dann durch geschickte Platzierung des Balles, sofern dieser eine Rollmarkierung oder einen Schriftzug aufweist, der dieses auch ermöglicht.

Scorekeeping gehört ebenfalls zu den typischen Caddyaufgaben und wenn die Sprachbarriere erst mal überwunden ist, dann hört man auch schon mal aufmunternde Worte nach einem missglücktem Schlag. Die Standardvokabeln Par, Birdie, Bogey, Double sowie „Good Shot“ , „Great Putt“ oder „Nice Par“ gehören aber auch schon bei Caddyanfängerinnen zum Repertoire.

Caddies sind sehr geduldig, treiben wirklich nicht zur Eile an, denn das wäre für eine Thai ungehörig. Sehr wohl aber haben sie den Spielfluss im Auge und beobachten genau vorausgehende und nachfolgende Flights. Ein eventuelles Passing (Überholen) wird über die Caddies gecoacht und den Warnrufen „Ball“ oder „Fore kha“ ist ein sehr rascher und unbedingter Glauben zu schenken.

Viele Golfplätze haben etliche, einladende Erfrischungsstände, Snackbars und Ruhezonen vorzuweisen. Wenn man sein Spiel für eine kleine Pause unterbrechen möchte, so sind die Caddies für einen entsprechenden Hinweis dankbar. Auch ist es nicht unüblich, den Caddies bei diesen Gelegenheiten dann und wann eine Flasche Wasser, einen Saft oder eine Dose Coca-Cola zu spendieren. Bei den durchweg recht niedrigen Preisen auf den hiesigen Plätzen, stellt das bestimmt keine budgetbelastende Maßnahme für Sie dar.

Ein Trinkgeld am Ende eines Spiels in etwa in Höhe der Caddyfee wird erwartet. Bei besonders guten Leistungen des Caddies kann das auch großzügig aufgerundet werden.

Der Caddy wird dann am Kofferraum des geparkten Pkws oder beim Bagpickup-Point vor dem Clubhouse aus seiner Pflicht entlassen.

Es kann nicht schaden, sich die Nummer des Caddies auf der Scorecard vermerken zu lassen, besonders dann, wenn man rundum zufrieden mit den dargeboten Leistungen war. Auf fast allen Plätzen kann der gewünschte Caddy dann später vorgebucht werden. Ansprechpartner hierfür ist der Caddymaster oder die Caddymasterin – bei wiederholtem Spiel am Folgetag empfiehlt es sich, dem Caddy seinen Wunsch direkt mitzuteilen, der erledigt dann das Buchen beim Caddymaster selbst und umgehend.

Caddies in Thailand sind keine Angestellten des Golfclubs, sondern freischaffende Mitarbeiter. Als solche geben sie sich die größte Mühe, dem Golfer bei allen Belangen zu assistieren. Meist sind sie ausgesprochen höflich, zurückhaltend und charmant. Die etwas älteren unter den Caddies haben meist eine langjährige Berufserfahrung und werden deshalb von versierten Golfern in Thailand gerne bevorzugt. Nur vereinzelt legen die Betreiber der Golfplätze in Touristenzentren wie z.B. Pattaya auch Wert auf eine püppchenhafte, jugendliche Optik ihrer Caddies – das führt hier jedoch zu einem spürbaren Nachlassen der caddytypischen Services.

Ergänzend möchte ich noch anmerken, dass fast alle grösseren Golfanlagen auch eine Massage nach ihrem Spiel anbieten, ihr Caddy oder das Greenfee-Office gibt ihnen hierzu gerne Auskunft.

Letztendlich bleibt noch anzumerken, dass die militärischen Golfanlagen in Thailand durchweg ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis bieten, und sich dieses auch auf die dortigen Caddies bezieht. Hier kann es dem Golfer passieren, dass er einen männlichen Caddy zugeteilt bekommt (Sattahip bei Pattaya). Es gibt Courses, wo eine 18er Runde feinsten Golfsportes sie nicht einmal um 10 € erleichtert! Thailand ist somit nicht nur ein Paradies für Strandliebhaber, sondern ganz explizit auch für den Golfer, besonders für den Spaßgolfer!

Kuala Lumpur – Malaysia’s proud Capital

Tuesday, December 15th, 2009

© Frank P. Schneidewind

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The mighty Petronas Twin Towers changed Kuala Lumpur’s skyline forever. Petronas is Malaysia’s state oil company and their wealth was to be reflected by this world record  building. It held the badge for the worlds tallest building from it’s completion in 1998, it held it only until 2004, the year. in which  Taipeh 101 was completed. The record was taken over with much controversy from the Willis Tower (formerly known as Sears Tower) in Chicago, which has 20 more floors (108) than the 88 of Petronas’s symbolic structure. The Sears Towers enormous volume, much higher roof and occupied floors make a comparison by identical scale models wonder, how this building in Malaysia ever gained these laurels. Fact is, that the Petronas Towers score any record with their antennas (451,9 Meters) included, Willis Tower (Sears Tower) could only be surpassed without it’s equally fixed antennas (total height = 527 Meters). were subtracted from the total. Chicago’s pride offers occupied floors up to 442 Meters, where KL’s skyscraper passes at 375 Meters.

Without any wish to belittle Malaysia’s efforts to get their nation into the world’s press, media and record books, a real frustration is the fact that the Petronas Towers are lacking a Skydeck or view platform, other than the Skybridge between the towers at the 41st floor, 170 Meters above ground. 1.200 lucky tourists daily are allowed up there, tickets are free – but a nightmare to obtain. We get to this later in this report. Flights to Malaysia land in nearby KLIA, the modern super hub for much of Southern Asia.

Those of you, which have had the privilege to have been on top of Sears Tower, World Trade Center NYC (before September 11, 2001) or maybe Toronto’s CN Tower as well (Space Deck at 446,5 Meters), all had unforgettable views from heights, exceeding 400 Meters above ground. These plus Rockefeller Center, Hancock Tower and the Empire State Building were highlights during the author’s North American years many years ago. Today, Great Skyline views from high up in Southeast Asia can be had from Baiyoke II Tower in Bangkok (300 Meters) or the KL Menara  Tower, which has an observation deck at 276 Meters. Since the location of Menara Tower is up on a hillside, it allows to look at Petronas Towers from a vantage Point. Menara Tower has undoubtedly the best skyline view of KL. It’ s worth the trip up there, at least once! Forget the food and dining options in their restaurant, that is much too mediocre for the fares charged.

 

The bottom floors of the Petronas Towers, are adjacent to Suria KLCC Mall, a shopping paradise for tourists.

Imposing landmarks and highly visible from many places in KL. The Twin Towers were built by two different companies. Tower 1 by a Japanese consortium and Tower 2 by the Korean Samsung industrial giant.

A Skybridge connects the towers and gives them their distinctive feature and silhouette.

The mall has large atriums and boasts a lot of exquisite shops, food options I found, were inferior, if compared to other places in the Klang valley, which stretches from Kuala Lumpur to the Port Klang Industrial Harbor in the Straits of Malacca (Indian Ocean)

To get the tickets for a free ride to the Skybridge on 41st floor, the interested person must get in line at a hidden, designated free ticket office. Otherwise, all you just see this sign:

The guard lets only people with proper Tower-ID pass, everyone seems to have one here.

Illumination changes at times, the patterns aren’t random, but photogenic at times. Good viewpoints from the distance are the hills of Bangsar and as far as Shah Alam down the valley. We used to live in Shah Alam and had this magnificent view from our bedroom and balcony:

 

The facades of the Towers reflect directed lights nicely, it can be seen daily after dark until at least midnight.


The Menara Tower battles the Twin Towers in being the most photographed object in town nightly, but loses to the more prominent combatant. The Concorde Hotel on the left is next to Hard Rock Cafe Kuala Lumpur near Bukit Nanas Station, it was our first base in KL.


KL Monorail seems to be almost ever present, when strolling downtown, but their one line only connects Sentral Station with the Golden Triangle and points further. Bukit Bintang Station is smack in the heart of the shopping zone, Bukit Nanas Station though gets you to the main hubs of downtown nightlife. Sentral Station is fed by Light Rail, Commuter Train, Airport busses and the Air-Rail Expresslink. Get on the Monorail for troublefree and cheap transport.

 

When arriving by Bus from Hat Yai, Singapore or most other areas, chances are that you be taken to Pudu Raya Bus Terminal, which is a short drive from Sentral Station. Use of the Monorail is convenient for all tourists.

An almost 100m tall flagpole battles for another world record at Merdeka Square. It’s oversized Flag is illuminated at night.


The Government moved to Putra Jaya and left the old buildings unoccupied, they house museums and other offices now, but their beautiful facades are still in their old colonial style.

 

Golden Triangle is the nightlife area and shopping district downtown. It has a lot of bars, restaurants and nightclubs. The famous Hard Rock Cafe is also in this vicinity.

In daytime, you can see a dance troupe of girls at Bukit Bintang by chance, right near the entrance to Sungai Wong Plaza, the KL equivalent of Panthip Plaza in Bangkok or Mongkok Shopping Mall in Hong Kong. Store after store full of copied Soft- and Hardware plus cellular phones, like doves on Marcus’s Square in Venice.



Santa on his rotating chopper invites to American food and good music, we will dedicate them an extra report later!

My bike was parked safe in the front of a Condominium in Bangkok during my time in Malaysia, but I sure would have loved to have occupied one of the prime parking spaces in the front of Hard Rock KL.

Kuala Lumpur is a very safe and very clean city, if compared with Jakarta, Manila, Bangkok or Saigon. It doesn’t appear to be as artificial as Singapore and has it’s own flair and charm. Go see it for yourself, there is much to discover!

They even have walkways, clean public toilets and all amenities a World City should feature.