April, 2010

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Kemasik, a Dreambeach in Terengganu – Malaysia

Wednesday, April 14th, 2010

© 2010 Frank P. Schneidewind


The State of Terengganu in Malaysia is a Sultanate and lies on the South China Sea coast, just south of the Gulf of Thailand. Famous for it's pristine islands, Terengganu has also some coastal beaches which are worth visiting. Their condition and cleanliness is exceptional and catapulted the sites along with their fabulous lack of mass-tourism quickly and swiftly into our hearts. In order to get there, one has to cross the Malaysian peninsula from Kuala Lumpur eastbound and then drive up north from Pahang state or enter Malaysia in Kelantan state up on the northern border with Thailand and go south. Highway-arches greet the visitors on either end:

About 10 kilometers north of Kijal town is the turnoff for Pantai Kemasik, if you come from the south. A beach without any trash or non-organic debris spoiling the view:

The fine, reddish sand is full of little white shells and a nice refreshing surf greeted us on our first visit here.

A few rocks on the shore were not too much of a challenge to climb on, and the water-quality was outstanding!

Although we arrived on a hot day, the breezes from the sea were quite strong and cooled us down nicely. Other people were not in sight, even on this weekend day. We rather had this red beach for ourselves, than sharing a white beach elsewhere with hordes of mass-tourists.

The more we travel in search for the perfect beaches, the less we're on the lookout for the white variety. After all, it is the color of corals or the bedrock on the ocean's floor that decides about a beach-color. We should probably be glad  that this sand is colored, otherwise there might have been a fancy resort where we enjoyed Kemasik.


The little white shells were somehow fascinating, and there were plenty of them.

Each wave left a new line of them on the sand and we decided to extend our short stopover here into a few days at least. Further north was a small food-stall selling Keropok, a local snack that perfectly fits the scenario. Accommodation was a bit harder to find, but we managed to find a reasonable guest-house just a few minutes drive north of here.

Our footprints from the previous day were still the only visible ones around and the shell-lines near the southern rock were clearly indicating flood-levels from some time ago.

The southern rock became our favorite hangout in between rounds of swimming, shade giving plants were there and the view from the rock's top was something special. We just started our trip around the entire gulf with a nice delay, several thousand kilometers later – we will be somewhere on the border of Cambodia and Vietnam. Exactly east of here, across this body of water. Nobody expects us anywhere, and this delay was one of many on that trip.

We came back here several times and were always happy to find Kemasik in the same condition as before. No resort projects in construction, no tourists – just plain beach-fun :).

Great swimming opportunity, especially in the area between the southern rock and the one in the water, we didn't experience any dangerous currents or rip-tides.

Cha-Am, Küstenresort vor den Toren von Bangkok

Tuesday, April 6th, 2010

© 2010 Frank P. Schneidewind



Cha-Am liegt direkt am Golf von Thailand und zirka 200 km südlich Bangkoks in der Phetburi Provinz, an der Hauptverkehrsachse namens Phetkasem, welche den gesamten südlich gelegenen Teil Thailands verkehrstechnisch mit dem Bereich Bangkok und dem Rest des Landes verbindet. Cha-Am liegt auch an der in den Süden führenden Eisenbahnverbindung und teilt sich mit dem Nachbarstädtchen Hua Hin einen kleinen Flughafen, welcher aber derzeit nicht von Linienflügen angedient wird. Fernbusse ab dem Sai Mai Terminal in Bangkok und Minivans ab dem Victory Monument (180 Baht) werden wegen der bequemen Verbindung (2 ½ Stunden) dem Zug gegenüber bevorzugt, denn dieser benötigt die doppelte Zeit ab Hua Lamphong.

Cha-Am hat im Gegensatz zu den südlicher gelegenen Landesteilen bis hin nach Chumphon und dem Isthmus von Kra auch richtig viel schönes Hinterland. Der Kaeng Krachan Stausee liegt genau westlich in Richtung Burma in etwa 45 km Entfernung. Ein Naherholungsgebiet mit toller Berglandschaft in der Nähe, wird ausschließlich von den Einheimischen frequentiert. Cha-Am selbst hat einen langen Sandstrand vorzuweisen, die Qualität des Strandes lässt aber recht viele Wünsche offen. Stark gezeitenabhängig, bietet sich hier ein Tummelplatz für Strandbesucher, denen die Strände im Südosten von Bangkok entweder zu dreckig (siehe mein Bang Saen Report) oder zu sehr von Prostitution und Rotlichtmilieu geprägt sind. In Cha-Am kann man übrigens hervorragend und preiswert Fische und Meeresfrüchte direkt am Strand verzehren.


Herbergen, wie Hotels und Gasthäuser, gibt es hier in Hülle und Fülle und das niedrige Preislevel in Cha-Am begeistert die Besucher. Mittlerweile haben sich auch ein paar Luxusherbergen mit ihren Riesenbauten am Strand etabliert, doch für uns sind die Häuser zum kleinen Preis direkt an der Promenade oder in unmittelbarer Nähe davon gut genug gewesen. Das ersparte Geld wurde gerne in kulinarische Genüsse investiert oder eben in verlängerte Trips.

Strandtypische Marktstände verkaufen Badesachen und Souvenirs zu Spottpreisen an der Promenade, aufblasbares Spielzeug für die Jüngsten oder T-Shirts sind auch zu haben.

Hier kann wirklich eine ganze Familie für den Gegenwert von 10 € neu mit Beachwear eingekleidet werden.

Mietmopeds gibt es auch zu Hauf, der Tarif ist Verhandlungssache, aber 300 Baht für 3 Tage oder 150 Baht für Einzeltage sind realisierbar.

Thais mieten gerne eines dieser pedalgetriebenen Cruiser, welche man auch von etlichen europäischen Ausflugsgebieten her kennt.

Der Strand bei Ebbe sieht nicht so berauschend aus, der Sand fällt in sehr flachem Winkel zum Wasser hin ab und nur der trockene Bereich oberhalb der Flutlinie wird von den hiesigen Urlaubern genutzt.

In diesem Sektor an der Promenade sind auch die Verleiher von LKW-Schläuchen ansässig, die hier den unsicheren Schwimmern das sichere Plantschen schmackhaft machen.

Der Sand hat einige verunreinigt wirkende Stellen, wo die Strömung bei abfließendem Wasser Muschelfragmente und Muscheln ablagert. Tut unter ungeschützten Füßen etwas weh und eignet sich vielleicht ganz toll zum Fakirtraining oder als Durchblutungstherapie. Diese Stellen können aber gezielt gemieden oder umgangen werden.

Bananenbootfahren steht bei den Kids hier hoch im Kurs, entsprechende Anbieter finden sich entlang der Wasserlinie. Die Preise sind so bei unter 100 Baht pro Runde, je nach Gusto des Betreibers.

Der dichte Schirmwald am Strand ist nicht jedermanns Sache, aber Schatten suchende Gäste brauchen hier keine Angst vor der mächtig starken Sonne am Golf zu haben.

Später bietet sich dann ein fast durchgängiges Gewimmel von schattigen Spots, an denen der Besucher auch bewirtet wird. Wer etwas verzehrt, der kann Strandliegen und Schirme natürlich völlig gratis benutzen.

Cha-Am hat nicht das Flair einer Insel und auch nicht das vom unweiten Hua Hin (25 km). Preiswert ist es hier aber und für viele durchaus akzeptabel. Wer nicht gerne weit reist und auf deutsche „Futtern, wie bei Muttern“-Kultur verzichtet, der kann hier schon ein Wochenende oder einen Kurzurlaub in „Low-Budget-Rahmen“ verwirklichen. An Essbarem mangelt es wahrhaft nicht, aber die thailändische Küche hat sich hier eindeutig und gar nicht verdrängen lassen. In einer halben Stunde ist man schnell über die schnurgerade Straße mit dem Mietmoped oder Bus nach Hua Hin gefahren – dort gibt es dann kulinarisch wirklich Alles, was ein Urlauberherz begehren kann!