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Ranong – Raksawarin, Eierkochen einmal anders

Friday, December 4th, 2009

© Frank P. Schneidewind

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Ranong ist eine Grenzstadt an der Andamanensee mit dem südlichen Burma. Die wirklich bedeutenden Touristenmagneten wie Phuket im Süden oder Koh Samui an der östlichen Küste sind nicht weit entfernt. Hier ist auch der “Isthmus von Kra”, die Stelle an der Thailand eine nur sehr schmale Silhouette auf der Landkarte zeigt. An das thailändische Schienennetz ist Ranong nicht angeschlossen und auch die Anbindung an Fernstraßen ist eher als stiefmütterlich zu bezeichnen. Dennoch het Ranong als Provinzhauptstadt eine gewisse Bedeutung und hat auch einen Flughafen. Auf unseren Nord-Südtrips nehmen wir gerne den Umweg in Kauf und fahren von Chumphon quer durch Thailand an der Stelle, wo Thailand nur wenige KM breit ist. Ranong selbst hat einen großen Fischereihafen und den Ausflugsbootsverkehr nach Südburma (Khauwthong). Die Urlauberinseln in der Andaman See namens Koh Phayam und Koh Chang werden auch von hier per Boot angesteuert.

Wir sahen uns aber auch in der Stadt um und entdeckten Vieles auf unseren Exkursionen. Sehr gut gefielen uns unter Anderem die Raksawarin Hot Springs und von denen berichten wir nun hier:

  

Ein kleines Stück in östlicher Richtung muß der Interessent von der Ortsduchfahrt Ranongs nach Osten abbiegen, um zu den Raksawarin Quelle zu kommen, Ein großer Gratisparkplatz steht dort zur Verfügung und an Restaurants mangelt es nicht. Die eigentliche Quelle ist in einem nach unten offenen Riesentrog gefasst, dieser ist mehrere Meter tief und sehr heiß. Der Durchmesser des Troges hat ungefähr zwei Meter lichten Durchmesser.

Ein aus Natursteinen gemauertes Podest markiert die eigentliche Quelle, auffällig sind hier bereits die Schwefel- und Mineralienablagerungen des tiefen Beckens, welches hier für einen immerwährenden Überlauf sorgt.

Das Ganze befindet sich am Stadtrand von Ranong in einem Waldgebiet und es ist gut ausgeschildert.

Die Austrittstemperatur beträgt 70 bis 80 Grad Celsius, zu warm für einen Hautkontakt, wie auch die Dampfschwaden hier weithin warnen.

Im weiteren Verlauf des Gewässers stehen Eierkochbecken aus Beton, hier verkaufen pfiffige Kinder Hühner- und Wachteleier im Nylonsäckchen für wenig Geld.

Diese Gebinde halten oder hängen die Besucher dann in die aufgestellten Tröge, welche von unten mit dem Thermalwasser per Rohrleitung direkt aus der Quelle befüllt werden

Temperaturbedingt sind die Garzeiten selbstredend viel länger als daheim im siedenden Wasser auf dem Ofen, aber man macht das ja hier für den Spaß und nimmt der Besucher gern 15 bis 30 Minuten für so ein Frühstücksei in Kauf.

Sitzsteine am Beckenrand laden im weiteren Verlauf des Gewässers zu heißen Wadenbädern ein, man kann die Temperatur eine Weile aushalten, aber schreckhafte Zeitgenossen belassen es beim Fingerexperiment. Bis hierher ist das Wasser auf vielleicht 55 Grad abgekühlt.

Sitzgelegenheiten hat es in der Natur hier viele zur Auswahl, die Quelle selbst Gast kaum aber das schwefelige Odeur des Hauptbeckens zieht manchmal doch in die Nase. Unten sieht man im Bildhintergrund den Bach, mit dem sich das heisse Wasser Raksawarins später im Verlauf natürlich vermischt. Noch im sichtbaren Bereich des Verlaufs befindet sich eine Hängebrücke (stabil wirkende Stahlseilkonstruktion).

Das ist immer ein Stop für die ganze Familie hier, Eintritt wird nicht abgefragt und die Restauration am Orte ist empfehlenswert. Ranong hat noch viel mehr Sehenswertes zu bieten, nehmen Sie sich die Zeit, auch wenn Sie hier nur auf der Durchreise sind.

Sunflowers in Lopburi – A flower-galeria beyond expectations

Tuesday, November 24th, 2009

© 2009 Frank P. Schneidewind

 

 

 

Each year, in the month from December to February, the fields of the foothills in Lopburi feature a nice spectacle, that is very memorable for flower-fans. Sunflowers are in full bloom and some people drive far to witness this. From Bangkok’s hustle, it’s only a couple of hours easy driving on well maintained roads – making this a perfect day trip.

To the farmers here, its just a regular crop to feed to the markets as sunflower seeds are a delicious snack. Roasted and salted they are offering big bags of this treat along the roadside and at Pasak Jolasids Dam-site. Phattana Nikhom is this area being called and it is only a few KM due west of Lopburi city.

The Pasak Jolasid Dam keeps flood-waters during rainy season away from the fertile Central Plains and after the completion of this royal project, the flooding there and as far downstream as Bangkok was reduced by a significant amount The water here is being used for irrigation purposes and the farmers quickly adapted to the availability of year-round water and it’s benefits. Pasak Jolasid Lake is the largest man-made lake in the central region of Thailand.

Pasak Jolasid is the royal name the monarch gave this project and it translates into “to effectively retain water”. The waters of the large lake of 180+ KM² also holds an abundance of fresh water fish and it generates also some electricity. The entire eastern shore plus some of the outlying agricultural areas specialize in sunflower crop. Right before harvesting time in the peak of the dry season it may be rewarding to take the family out to the lake shore for a flowery trip.

Driving from Bangkok is quite easy, just take the Asia Highway to Bang Pa-In and then continue towards Saraburi on Pahonyothin Road. Just before hitting Saraburi City, continue north on road number 1 to Lopburi until it forks off into road 21 to Chai Ban Dan and Petchabun. Take road 21 until you see the sunflower fields or signs for the dam-site.(Pasak Jolasid Dam). The road 21 passes the lakeside on the left. Basic tourist facilities are provided for on the lakefront, snacks and drinks can be bought there as well. Tourist oriented businesses may soon follow on the lake shore.

Prepare some extra rolls of film or plenty of storage on your media for the digital camera as photo opportunities come up frequently here.

Most of the sunflower fields are accessible from the roads, be careful when walking around in them and don’t damage the fragile plants.

Timing is essential here, the best time of the day are early mornings and late afternoons, when the sun is low and the colors are much more alive. Our pictures here were taken in February and between the hours of 16:00 and 17.00 afternoon.

The city of Lopburi is famous for it’s temples and monkeys, combine the two attractions and have a great weekend out in the central plains. Accommodation can be found easily in Lopburi City. Inquire with the state railway, the dam as well as Lopburi itself, are linked to the Thai State Railway! Inexpensive buses to Lopburi can be boarded at Mor Chit or Future Park.