samut songkram

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Amphawa – Schwimmender Markt für Leckereien

Sunday, March 21st, 2010

© Frank P. Schneidewind

 

 

Wenn Sie endlich ihren verdienten Urlaub im Land des Lächelns antreten und vielleicht sogar günstige Flüge nach Thailand bekamen, dann spätestens stellt sich Besuchern die Frage, was man in der schönsten Zeit des Jahres so alles erleben will. Hier folgt ein empfehlenswerter Tipp:

Samut Songkram ist eine der Provinzen im Westen von Bangkok. Hier befindet sich ein weniger bekanntes touristisches Juwel. Immer jeweils am Freitag, Samstag und Sonntag öffnet im Ampher (Bezirk) Amphawa auf der Wasseroberfläche der lokalen Klongs in Samut Songkram bei Bangkok ein sogenannter „Schwimmender Markt“. Anwohner bezeichnen den Markt mit dem Namen „Thalaad Nam Yan Jenn“


Parkplätze sind direkt am Wat Amphawan Chtiyara reichlich vorhanden. In der näheren Umgebung sind auch noch Reserveparkplätze.


Den Markt erkundet man am besten zu Fuß, so wie es die Thai Besucher und Anwohner vormachen.  Bewohner des Umlandes sind hier in der Überzahl, ausländische Gäste sieht man nur vereinzelt. Im Gegensatz zu seinem berühmteren Verwandten, dem „Damnoen Saduak“ Floating Market, fehlen hier gänzlich solche in China oder Taiwan hergestellte so genannten „Originalsouvenirs“. Amphawa beschränkt sich in erster Linie auf die Versorgung mit Gaumenfreuden jeglicher Art. 

Landestypische Speisen und Getränke werden von hölzernen Booten aus feilgeboten, diese bewegen sich längs der Ufer dieser Klongs. Teilweise erleichtern betonierte Stufen den Zugang zu den Booten. Der ganze Bereich ist übersät von Angeboten und Auslagen von Händlern mit kunsthandwerklichen Gegenständen. und Dekorationsmaterialien. Besonders auffällig  ist in Amphawa auch, dass die hiesigen Händler eine Freundlichkeit an den Tag legen, welche früher als synonym für ganz Thailand galt.


Einige Speisen werden auch auf den Gehwegen entlang des Marktes frisch zubereitet, doch die überwiegende Mehrheit der Leckereien wird direkt vom Boot aus verkauft.

Geöffnet ist von ca. 12 Uhr mittags bis weit in den Abend hinein. So wird die Zeitspanne von einem frühen Mittagessen bis hin zum Dinner abgedeckt. Meeresfrüchte scheinen hoch in der Gunst der Kunden zu stehen, das Angebot der schwimmenden Köche reflektiert das.  

Die gesamte Gemeinde scheint zu florieren. Alles erscheint hier sehr lebendig, manchmal sogar etwas überfüllt. Es findet sich aber immer ein schattiges Plätzchen, um die malträtierten Knochen auszuruhen oder einen Snack zu sich zu nehmen.


Positiv fiel mir das moderate Preisniveau für die Waren und das Essen auf. Das liegt wohl daran, dass es nur wenige Touristen aus Übersee gibt, welche den Amphawa Floating Market besuchen. Preise hier, orientieren sich derzeit noch am Niveau des ländlichen Thailand. Zu befürchten ist aber,  dass Massentouristenhorden dieses Juwel entdecken und mit Tourbusmeuten hier einfallen. Momentan sind die Preise recht fair und die Qualität der angebotenen Waren macht einen ordentlichen Eindruck. Preisexplosionen auf bekannte Massentouristenlevel sind jedoch zu befürchten, wenn die Horden hier einfliegen.


In Wellen strömen neue Besucher bis in die Abendstunden an die  Anlegeplätze. Begehrteste Plätze der Anbieterschar an den betonierten Stufenpiers sind schnell und dicht in Beschlag genommen. Dies macht einen Eindruck wie bei einem Formel 1 Rennen beim Wettkampf um die Pole-Position.


Gerade um diese Zeit ergeben sich viele tolle Fotogelegenheiten. Es zahlt sich aus, die Anreisezeit am späten Nachmittag zu wählen, weil es dann weniger heiß ist und die Farbbrillanz geschossener Fotos intensiver erscheint.


Des Abends gibt es noch die  Möglichkeit, ein Boot für einen Ausflug zu chartern. Das Leuchtkäfergebiet in unmittelbarer Nähe bietet sich als Ausflugsziel an. Die aufgerufenen Preise starten bei ca. 250 THB, sind aber Verhandlungssache.


Trotz vorhandener Außenbordmotorisierung verwenden die meisten der mobilen Händler hölzerne Stecken, um Ihre Boote zu dirigieren.  Amphawa ist eine ruhige ländliche Gemeinde. Erwarten Sie keine englischen Schilder oder englische Sprachkenntnisse bei den Händlern – es kann aber sehr hilfreich sein einen Führer mit thailändischen Sprachkenntnissen mitzunehmen, wenn man selber keine hat. Amphawa befindet sich innerhalb des Radius, in welchem Bangkoker Taxen operieren. Es dürfte aber sinnvoll sein einen Return Trip auszuhandeln. Des Abends könnte die Anzahl der Taxen, welche nach Bangkok retour fahren, durchaus dürftig sein.  Alternativ muss mit einem heftigen Preisaufschlag gerechnet werden.
Update: Im Dezember 2012 ist von einem Riesenprojekt eines chinesischstämmigen Geschäftsmannes die Rede, welche dem Markttreiben hier ein Ende bereiten wird. Diese ursprüngliche Gegend weicht dann Megaprojekten. Noch lohnt sich Ihr Besuch!


Amphawa – A beautiful daytrip into the rural countryside

Tuesday, November 24th, 2009

© Frank P. Schneidewind

 

 

 

Samut Songkram is one of the Provinces west of Bangkok and it has another lesser known touristic gem to offer. Fridays, Saturdays and Sundays, the Klongs around Amphere Amphawa are featuring the “Thalaad Nam Yan Jenn”, which is another option for tourists and visitors to view and witness a form of a “Floating Market”.

Parking is plenty available at the Wat Amphawan Chetiyara, they also have backup parking lots nearby.

This market should be explored on foot as the local crowds each weekend demonstrate. Locals are in fact all you get to see here, as this market existence hasn’t spead far yet. Unlike it’s famous sibling, the “Damnoen Saduak” Floating Market, this one lacks the Taiwan and Hong Kong or China made “original” souvenirs and is geared mainly for the Thaifood Gourmets. All kinds of food and drinks are offered from the wooden boats, which roam the klong and occasional moore to a pier with concrete steps up to to the walkways. The entire community is littered with handicraft stores and the friendy attitudes of the sales people are so common in the rural “Land of Smiles”.

Some foods are prepared on the walkways too, but the majority of the passersby do get their dish from anyone of the abundance of floating dealers.

Opening times here are from noon 12:00 A.M. to roughly 20:00 hours, so just covering the span from early lunches to dinnertime. Seafood seems to be high in demand as most vessels offer some sort of delicacy at this neat market. Some antique stores dot the walkways and sweets or ice-cream cones can be purchased anywhere. The whole community seems to flourish on this scenario. It can be crowded in the evenings on the relative small walkways, but there is always room to sit down and relax or grab a snack.

What I really liked here was the moderate pricing for merchandise and foods offered. Due to the fact that westerners are a rarity here, everything commanded throughout regular rural countryside street prices. This may change eventually after hordes of wealthy tourists swarm the grounds here and Thai folks resort to different locations. Presently it is very fair priced and a long shot away from the marked up tourist prices elsewhere.

The evenings bring a new wave of hungry people and most came to dine here. The spots near good and wide concrete steps are quickly occupied by the dealers, which seem to cling to their pole positions like a racecar driver to his in a race.

Photo opportunities are plentyful and it pays to select a sunny late afternoon, when glare is reduced and colors are much more vibrant.

In the evenings, one can charter a boat here to venture into a firefly habitat not far from here. Prices for such trips start around 250 Baht but are negotiable for families or groups.

Despite their small outboard engines, the dealers use mainly wooden oars to handle their vessels. Amphawa is truly a “laid-back” type of community, do not expect a lot of English signs or menus – It may be helpful tu have a Thai guide along with you, when you venture here with no Thai communicaton skills. Amphawa is within driving distance for a Bangkok Taxi, but you may want to negotiate a price for a return trip with a waiting period. Taxis Bangkok-bound may be hard to find after dark or overcharge heftily on their requested fares.